Ein Wechsel an der Behördenspitze ist eine Belastungsprobe für jede Verwaltung. Ich begleite Behördenleitung und Führungsteam so, dass Erwartungen, Entscheidungswege und Prioritäten von Beginn an geklärt sind – statt sie über Monate durch Versuch und Irrtum auszutesten.
Politik lebt von Vertrauen – und verzeiht Anlaufschwierigkeiten kaum. Wer die ersten Wochen im Amt mit internen Richtungskämpfen verbringt statt sichtbar zu liefern, verliert genau das Vertrauen, das er am dringendsten braucht. Und ja: Das klärende Gespräch findet ohnehin statt – nur mitten in der Zeit, die eigentlich der Bevölkerung gehört.
Eine neue Leitung muss liefern, bevor sie überhaupt angekommen ist – Nachsicht für Anlaufzeit gibt es kaum.
Jede Woche, die für Richtungssuche im Haus verbraucht wird, fehlt für sichtbare Ergebnisse nach außen.
Reibung im Haus wird nach außen spürbar – als Gerücht oder Verzögerung – lange bevor intern eine Lösung steht.
Einzelgespräche (30–45 Min.) mit der künftigen Leitung sowie den Fachbereichs- und Amtsleitungen. Ergebnis: eine vertrauliche Synthese als passgenaue Agenda für die Klausur.
1,5 Tage außerhalb des Rathauses, inklusive gemeinsamem Abendessen zur informellen Vernetzung. Erwartungs- und Rollenklärung, verbindliche Entscheidungs- und Kommunikationswege, Prioritäten für die anstehende Amtszeit – Ergebnisse werden schriftlich festgehalten.
Halbtägiger Workshop zur Standortbestimmung: Evaluierung der getroffenen Vereinbarungen auf Alltagstauglichkeit und gezielte Nachsteuerung.
Nicht nur bei einer Wahl.
Kein offener Prozess ohne Ergebnis.
Der Amtsantritt ist der Auftakt, nicht der Schlusspunkt. Wo die Klausur oder der 100-Tage-Review weiteren Bedarf zeigen, lässt sich nahtlos anschließen.
Das können Sie tun – und in der Praxis passiert es ohnehin, nur unstrukturiert und über Wochen verteilt. Der Unterschied ist nicht das Gespräch, sondern wer es führt, wie vollständig alle Perspektiven vorher eingeholt werden und ob am Ende etwas Schriftliches steht, auf das sich beide Seiten später berufen können. Eine externe, vertrauliche Moderation nimmt zudem beiden Seiten den Druck, offene Punkte selbst ansprechen zu müssen.
Für die Fachbereichs- und Amtsleitungen sind es ein Einzelgespräch von 30–45 Minuten sowie die 1,5-tägige Klausur. Für die künftige Behördenleitung kommt der halbtägige Review nach 100 Tagen hinzu. Der Aufwand liegt damit deutlich unter dem, was informelle Klärung über die ersten Monate typischerweise an Zeit bindet.
In der Regel ja. Je nach Bundesland liegen die Wertgrenzen für Direktaufträge 2026 zwischen rund 10.000€ und über 100.000€ – die Begleitung einer Amtsübergabe bewegt sich üblicherweise innerhalb dieser Grenzen. Im Orientierungsgespräch prüfen wir das gern konkret für Ihre Verwaltung.
Die Einzelgespräche sind vertraulich. In die Klausur-Agenda fließen die Inhalte ausschließlich anonymisiert und verdichtet ein – nie einzelnen Personen zuordenbar.
Nein. Die drei Schritte – Orientierungsgespräche, Klausur, 100-Tage-Review – sind ein in sich abgeschlossenes Programm. Zeigt der Review weiteren Bedarf, etwa vertiefendes Training oder laufendes Sparring, lässt sich das anschließen. Eine Verpflichtung dazu gibt es nicht.
Dann hat sich die Begleitung trotzdem gelohnt: Sie ist der Grund, warum es gar nicht erst zu Reibungsverlusten kam. Ein reibungsloser Übergang ist das Ziel – kein Nebeneffekt.
Das Programm wird individuell nach Größe der Verwaltung kalkuliert und liegt üblicherweise im gehobenen vierstelligen Bereich. Ein Orientierungsgespräch dazu ist unverbindlich.
Lassen Sie uns unverbindlich besprechen, wie ein strukturierter Amtsantritt für Ihre Verwaltung aussehen könnte.
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